Tag 5 – Deutschland – Holland 3:0 (nix mit Hip)

Jetzt hab‘ ich doch ‚mal in die Wochenendpartien gespinxt – und ein paar Bulletspiele auf dem Schachserver erfolgreich absolviert. Auch ’ne Methode beim ‚1800er-Verprügeln‘ das Selbstvertrauen wieder aufzubauen…

Hm, dann war Fußball doch spannender – 3:0 gegen Holland, ich glaub’s ja nicht. Kann mich nicht an eine derart spielstarke Deutsche Mannschaft erinnern… – schade nur, dass es nicht das EM-Halbfinale war…

Tag 4 – Schachdepression

Keine Figur angefasst – noch Kopfschmerzen von gestern – Schei…-Schach, warum tu ich mir das eigentlich alles an…? Muss ich etwa zum Schachtherapeuten…?
http://www.schachtherapeut.de/index.html

Abends die gepeinigte Schachseele dann beim Volleyball beruhigt – sorry für die harten Schmetterbälle – zum Glück keine Verletzten…

Tag 3 – Pleiten, Pech und Pannen…

Mist Muskelkater – und heute ist auch noch Mannschaftskampf, wieder Schwarz – eigentlich gar kein richtigen Bock… – soo schönes Wetter draußen, würd‘ lieber mit den Kindern Fahrrad fahren…

Oh je, wie ging noch die vorbereitete Variante – und so büffel ich noch 1 Stündchen…

13.30 Uhr – schön war es ‚mal wieder Maciek nach langer Zeit zu treffen – ‚der‘ ist echt gut geworden, mein ehemaliger Schüler *stolz, stolz*.

Ok, 14.00 Uhr – der Kampf gegen Velmede/Bestwig beginnt (Mensch bin ich froh, dass wir ein Heimspiel haben – so ca. 2 Stunden Anfahrtszeit – die müssen doch müde sein, oder?!).

Ich hab’s mit Bernhard Rittmeier zu tun – wahrlich kein Schlechter (DWZ 2178 / ELO 2250) und gefühlte 30 Jahre südwestfälische Spitze – aber keine Angst vor großen Namen! Und so lege ich erst einmal recht forsch los – die Vorbereitung kommt so in etwa aufs Brett, aber bald verschwimmen ‚mal wieder die Variantenzweige. Leider verflüchtig sich so mit und mit auch meine ‚zarte Initiative‘. Na gut, ‚rühren‘ wir halt den ‚Beton‘ an – Remis ist auch in Ordnung, tja aber dann:

Na, das lief ja glänzend, die klassische ‚Doppel-Null’… – wenigstens hat die Mannschaft 5,5:2,5 gewonnen und wir sind jetzt sogar Zweiter. Ein paar wirklich gute Partien waren dabei (coming soon) – vor allem Thomas‘ doppeltes Bauernopfer für Initiative hat mir super gefallen – seit wann spielt er so mutig…? Besonders freut es mich für Paul – zum ersten Mal der volle Punkt an Brett 2 nach langer Zeit! Aber auch Friedhelm, Christoph und Maciek sind trotz Zeitnot cool geblieben und haben ihre Vorteile genutzt – das macht Mut und tröstet ein wenig…

Tag 1 – Wir sind Europameister! Ansonsten nur Unwichtiges…

Keine Ahnung auf was ich mich hier einlasse und ob das wirklich Sinn macht und wie lange ich das überhaupt durchhalte, aber fangen wir doch einfach mal an – denn eigentlich  ist’s ja ein ganz lustiges Datum, um einen Blog zu eröffnen – Karnevalsbeginn und Schnapszahl ;-)…. hm und für Schach-Deutschland ein sensationeller Tag, denn

Deutschland ist Europameister!

Was für eine grandiose Leistung – auch von mir Herzlichen Glückwunsch :-)!

Mensch, was hab‘ ich mitgefiebert, als Weltklassemannschaften wie Ukraine, Aserbeidschan und Armenien, teils ‚überrannt‘, teils niedergekämpft wurden – Bravo!

Vor allem die entscheidenden Partien mit Schwarz – Naiditsch schlägt Radjabov und Meier Movesian!

Nur… – außer uns Schachspielern hat’s wahrscheinlich keiner gemerkt – schade eigentlich.

Tja und auch ich hab‘ Schach gespielt an diesem Tag – äh, es zumindest versucht…

Vielleicht war es doch eine Schnapsidee nach Jahren ‚mal wieder die BEM in Gummersbach mitzuspielen – sollte ja ursprünglich auch nur zu ‚Trainingszwecken‘ sein, doch dann entwickelt man ja doch so einen gewissen Ehrgeiz… – aber irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass mir die ‚Freitagabend-Arbeitsmüdigkeit‘ und dieser komische Zeitmodus (1,5 h/ 30 Züge – 30 min Rest) doch so zusetzen… – und so nahm die Katastrophe ihren Lauf…

In Runde 3 traf ich auf Thomas Krause (2069) mit Schwarz – ’setzlistenmäßig‘ ein Endspiel (’niveaumäßig‘ eher nicht, aber dazu später mehr…). Die Partie lief auch ganz gut an…, aber dann

Und zu allem Überfluss hatte ich auch noch den 30.Zug vergessen auszuführen – peinlich, peinlich, aber ok, die Partie war eh im Eimer.

Da blieb mir nur noch übrig, fluchtartig den Ort des Grauens zu verlassen –  tja und auf der Heimfahrt wurden dann nicht nur meine Boxen extrem strapaziert, sondern auch mein Trommelfell mit ‚Highway to Hell‘ malträtiert…!