Tag 474 – Aus der Not… (III)

thumbSo – letzte Analyse zum Mannschaftskampf gegen Schwerte und nach der schönsten Partie, folgt nun die Wichtigste!

Klaus Lemmer gewinnt an Brett 8 mit Schwarz gegen Klaus Naumann und rettet uns einen Mannschaftspunkt.  🙂

Doch bis zum freudigen Ende ‚durchleben‘ Klaus und noch mehr die umstehenden ‚Kiebitze‘ eine wahre ‚Achterbahnfahrt der Gefühle‘ – immer zwischen Hoffen und Bangen… 😉

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Tag 473 – Zürich Chess Challenge – Remistod?

zuerich
Halbzeit bei den Zürich Chess Challenge!

Ok, viele interessante Partien, aber irgendwie fehlt doch das Salz in der Suppe – eine Gewinnpartie! In sechs Begegnungen gab es bisher noch keinen Sieger…

Bereits das letzte Weltmeisterschaftsduell zwischen Anand und Gelfand produzierte eine ‚Remisflut’…  – sollte es in der absoluten Weltspitze tatsächlich zum von Capablanca schon seinerzeit prognostizierten ‚baldigen Remistod‘ kommen? – Och nö, bitte nicht… 😉

Tag 472 – Blitz de Farce


Eigentlich bin ich ja nicht der Typ, der verträumt in Erinnerungen schwelgt, aber was waren das noch für Zeiten, als fast ganz ‚Schach-Oberberg‘ auf den Beinen war und die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft mit bis zu 20 Mannschaften stattfand – ja, ja die guten alten Zeiten…

Hielt ich die letztjährige Meisterschaft mit der lächerlichen Teilnahme dreier Mannschaften noch für einen bedauerlichen Zwischenfall, so bestätigte sich der Trend in diesem Jahr leider erneut.

Mit Bergneustadt/Derschlag, Kierspe und Drolshagen fanden gerade einmal drei Teams den Weg nach Meinerzhagen! Wo waren Wiehl, Morsbach, Marienheide, Lindlar, Wipperfürth oder Gummersbach? Ja, selbst dem gastgebenden SK Meinerzhagen gelang es nicht, vier Spieler zu motivieren – traurig, traurig… 😥

Aus der Not organisierte Spielleiter Wolfgang Tiertze somit ein 13ründiges Einzelturnier mit dem Ziel, per Punktesumme vierer Vereinszugehöriger, den Mannschaftssieger zu ermitteln.

Schnell war klar, dass alles auf ein Duell Bergneustadt/Derschlag gegen Kierspe hinausläuft und so wurde das Einzelturnier von Dominik Rode gewonnen:

 bblmm-2013

 Doch in der Mannschaftswertung hatten dann wir mit einem halben Pünktchen die Nase vorn und wurden zum diesjährigen Meister gekürt – nur, die Freude darüber fiel, zumindest mir, schwer…

Sieger Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft 2013:

SV Bergneustadt/Derschlag
Frank Chlechowitz, Frank Fink, Sebastian Heitmann, Thomas Schinkowski, Phil Streichhan

Tag 470 – Programmhinweis: Zürich Chess Challenge

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Hier wieder ein aktueller Tipp – vom 22. Februar – 01. März findet in Zürich ein kleines, aber feines Weltklasseturnier statt.

Weltmeister Viswanathan Anand trifft sowohl auf seinen Vorgänger Vladimir Kramnik, wie auch auf seinen letzten Herausforderer Boris Gelfand – dazu gesellt sich ‚Shooting-Star‘ Fabiano Caruana – das wird schon interessant…

Viel Spass! 🙂

Tag 466 – Anand gewinnt Chess Classic Baden-Baden

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Puh, also das hätte ich nicht gedacht, dass ‚unser‘ Arkadij mit seiner ‚Triple-Null‘ so einbricht – schade.

Auf der Zielgeraden fängt dann Weltmeister Viswanathan Anand tatsächlich noch den bis dato so sicher agierenden Fabiano Caruana ab – der Wechsel vollzog sich in der ‚verrückten‘ 9. Runde (Partien – siehe unten – Quelle ‚The Week in Chess‘) – Anand siegt in einer schönen Partie gegen Daniel Fridman und Caruana unterliegt Michael Adams.

Tja, und der Vergleich Deutschland – ‚Weltspitze‘ endet dann doch sehr ernüchtert mit 6,5:11,5 – ok, vielleicht klappt’s ja in Dortmund besser…

Endstand:
chess-classic-09

 

Tag 461 – Zwischenbilanz Chess Classic Baden-Baden

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Arkadij Naiditsch ‚rockt‘ weiter die Chess Classic Baden-Baden! 🙂

Während die übrigen Spieler die ‚gebräuchliche‘ eher vorsichtige, um eine leichte Initiative bemühte ‚Gangart‘ wählen, geht Arkadij Naiditsch einen ganz anderen Weg!

Sein kompromißloses ‚Kampfschach‘ wandelt zwar stets auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, ist wohl kaum als ‚ergebnisorientiert‘ zu bezeichnen, doch – den Zuschauer freut’s! 😉

Auf die Katastrophe gegen Anand, folgte nun also wieder ein Geniestreich gegen Fridman (s.u.). 
Auf geht’s Arkadij – dein Mut wird belohnt! So und nur so gewinnst du das Turnier!  😉

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Tag 451 – Aus der Not eine Tugend gemacht

thumbAlso mit Bezug auf den letzten Artikel, hat das Kamel immerhin den Kopf durchs Nadelöhr gezwängt… 😉

Im Ernst – ein 4:4 gegen Schwerte ist ok, unter den gegebenen Umständen richtig gut und mit Blick auf die wieder einmal kuriosen Ergebnisse (Velmede schlägt Sundern 5,5:2,5 – ja, geht’s denn noch?) sogar überlebenswichtig!

Aber im Einzelnen…

+++ gegen 13.00 Uhr +++
Treffpunkt Eckenhagener Hof – und das Beste vorweg – endlich mal ‚Schachwetter‘ – Nieselregen, zwei Grad.
Das war’s aber auch schon mit den ‚Herrlichkeiten‘, denn als ob  der erneute Ausfall zweier Stammkräfte nicht schon ärgerlich genug wäre, kommt noch eine Hiobsbotschaft hinzu. ‚Kapitän‘ Frank fällt grippeerkrankt kurzfristig aus und da auf die Schnelle nicht noch ein dritter Ersatzmann ‚organisiert‘ werden konnte, fahren wir also zu siebt nach Schwerte – super, der Hals schwillt bedenklich…

+++ gegen 13.45 Uhr +++
Ankunft Schwerte-Ergste – Gaststätte ‚Haus Schneider‘.
Eigentlich habe ich gute Erinnerungen an diese Örtlichkeiten, gelang mir doch hier mal eine richtig gute Partie gegen Wolfgang Klug – alles in allem sehr geräumig und eine angenehme Atmosphäre, nur – das lautstarke ‚Kotelett klopfen‘ in der Zeitnotphase trübt ein wenig den Gesamteindruck. 😉

+++ 14.00 Uhr – Zwischenstand 0:1 +++
Das Spiel beginnt – und wie zu erwarten, treffe ich auf Christian Vicktor. Vom Papier her wird  mir mal wieder die Favoritenrolle zugeschoben – aber Vorsicht, gegen ihn habe ich einmal eine meiner fürchterlichsten Weißniederlagen einstecken müssen.

+++ gegen 15.30 Uhr – Zwischenstand 0:2 +++
Auweia – Blackout bei Friedhelm! Nach dem Abtausch seines ‚Fianchetto-Läufers‘ übersieht er eine Mattdrohung auf g2 – 0:2 – na, das kann ja heiter werden…!
Und auch meine Partie läuft alles andere als gut – mal wieder absolut nichts mit Weiß aus der Eröffnung herausgeholt, zudem schon über eine Stunde Bedenkzeit verbraucht – grrrrr…

+++ gegen 16.00 Uhr – Zwischenstand 0,5:2,5 +++
Sicheres Schwarzremis von Ludwig.

+++ gegen 16.45 Uhr – Zwischenstand 1:3 +++
Auch Thomas kommt mit Schwarz zur Punkteteilung – auch gut – dennoch, langsam muss auch mal ein ganzer Punkt her…

+++ gegen 17.00 Uhr – Zwischenstand 2:3 +++
Jawoll – Anschlusstreffer! Paul spielt eine klasse Partie – gewinnt schnell einen Bauern, bringt ein starkes Qualitätsopfer und schiebt seinen Gegner zusammen.

+++ kurz vor 18.00 Uhr – Zwischenstand 3:3 +++
Tatsächlich gelingt mir der Ausgleich – aber mit Ruhm hab‘ ich mich wahrlich nicht bekleckert… – na ja, nach meiner ‚Doppel-Null‘ musste halt mal ein ‚dreckiger Sieg‘ her, wie Jürgen Klopp zu sagen pflegt…

+++ gegen 18.05 Uhr – Zwischenstand 3:3 +++
Unsere ‚Ersatzleute‘ Hans-Peter und Klaus müssen es also jetzt richten und gehen in die ‚Verlängerung‘. Eigentlich konzentriert sich alles auf Klaus‘ Partie, weil er im Endspiel mit seinem Läuferpaar gegen den gegnerischen Turm ausgezeichnete Gewinnchancen hat und wenigstens ein Pünktchen retten könnte. Währenddessen sieht es bei Hans-Peter sehr düster aus, da er mit einer Qualität bei keiner erkennbaren Kompensation, in Rückstand liegt.

+++ gegen 19.00 Uhr – Endstand 4:4 +++
Der Punkt ist gerettet! Klaus führt ’sein‘ Endspiel letztlich sicher zum Sieg und bei Hans-Peter war einfach nichts mehr zu machen.

+++ gegen 19.30 Uhr +++
Die Rückfahrt wird ebenfalls zur Zitterpartie über die stark verschneite A45. 😉

Unsere ‚Rumpfmannschaft‘ hat wirklich gut gekämpft und mit dem Punkt sind wir natürlich hochzufrieden – dennoch – bei dieser ‚chaotischen‘ Saison, wo anscheinend ‚jeder, jeden‘ schlagen kann und wir nur einen Punkt vor den Abstiegsplätzen stehen, sollten wir uns nicht noch in die Bredouille bringen und gegen Siegen, bitte, endlich mal vollzählig sein – Also bitte vormerken 😉 :

Nächster Spieltag: 10. März 2013 – 14.00 Uhr – Neuenothe

Tag 449 – Show must go on…

Mensch, ist das schon wieder soweit…?

Kaum ist der ‚Plettenberg-Frust‘ verdaut, haben wir auch schon den nächsten schweren Gegner vor der Brust – Schwerte.

Was soll man zu Schwerte sagen? Vor zwei Jahren gar noch NRW-Klasse spielend, präsentiert sich das Team seit Jahren stets sehr kompakt und zuverlässig.

Ja, kompakt, weil die Mannschaft über einen sehr ausgeglichenen ‚Kader‘ (durchweg zwischen DWZ 1900 – 2100+) verfügt und zu zuverlässig muss man sich nur die ersten fünf Begegnungen anschauen – keine Ersatzstellung – immer traten die Spieler ‚1-8‘ an! ‚Zustände‘, von denen wir nur träumen können – leider…

Wie gesagt, das wird eine ganz harte Nuss, aber – vielleicht schafft es das Kamel ja doch durchs Nadelöhr… 😉

Morgen wissen wir mehr…