Tag 531 – Zug (VIII)

FIDE Grand Prix in Zug (Schweiz) – 8.Runde

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Heute volle Konzentration auf die 8.Runde des FIDE Grand Prix Turniers in Zug, da das Aljechin-Memorial nach St.Petersburg ‚umzieht‘.

Wieder gibt es nur eine Entscheidung und wieder ist Alexander Morozevich der Leidtragene.

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Tag 336 – Von London (XI) nach Bilbao (VII)


So – hier also der Abschlussbericht vom FIDE Grand Prix in London.

 

Das Remis von Shakhriyar Mamedyarov nutzen Boris Gelfand und Veselin Topalov mit ihren Siegen, um zu ihm aufzuschließen und sich ebenfalls in die Siegerliste einzutragen.

Endstand nach 11 Runden

11.Runde:

Grischuk – Nakamura remis
Da kommt nur ganz kurz Spannung auf, nachdem die Spieler ‚entgegengesetzt‘ rochieren. Aber ein ‚echtes Angriffsszenario‘ findet nicht statt und so einigt man sich friedlich im 31.Zug. Vorallem Nakamura dürfte froh sein, es endlich ‚überstanden‘ zu haben…

Adams – Dominguez remis
Hier hätte wohl auch kaum einer gegen ein Remis gewettet, oder!? 😉
Die Kontrahenten tun sich nicht wirklich ‚weh‘ und lassen das Turnier ‚gemächlich ausklingen‘.

Ivanchuk – Wang remis
Dahingegen unternimmt Ivanchuk noch einen Gewinnversuch gegen Wang, stößt jedoch auf hartnäckigen Widerstand und findet sich schließlich mit einem Dauerschach ab.

Mamedyarov – Leko remis
Einen solchen Gewinnversuch lässt Spitzenreiter Mamedyarov wiederum vermissen und begnügt sich mit dem ‚Spatzen‘.

Gelfand – Kasimdzhanov 1-0
Zum Abschluss noch einmal eine richtig starke Vorstellung des Vizeweltmeisters:

Giri – Topalov 0-1
Veselin Topalov nutzt den Umstand, dass Anish Giri zum Ende des Turniers ein wenig die ‚Puste ausgeht‘ und gewinnt ein ‚remisliches‘ Endspiel:

 

Und nun Konzentration auf die siebte Runde des Grand Slams in Bilbao.

 

7.Runde:

Aronian – Anand remis
Wie schon in ihrer ersten Begegnung, ist die Partie überwiegend von ‚respektvollem Miteinander‘ geprägt – Remis nach 33 Zügen.

Caruana – Karjakin remis
Einmal mehr erweist sich die ‚Berliner Mauer‘ als unüberwindbar – Remis nach 40 Zügen.

Carlsen – Vallejo 1-0
Mit seinem ‚Doppelschlag‘ schließt Magnus Carlsen zu Fabiano Caruana auf – gegen Francisco Vallejo hilft dieses Mal jedoch eine ‚Prise Glück‘.

Tag 334 – London (IX)


Neunte Runde beim FIDE Grand Prix in London und – ‚Tag der Entscheidungen‘ – vier Partien finden einen Sieger!

 

9.Runde:

Wang – Leko remis
Ein sehr schwungvolles Remis – mit einigen ‚Originalitäten‘ in der Eröffnung. Auch Mittel- und Endspiel sind sehenswert. Eine Analyse fällt jedoch der Fülle entschiedender Partien zum Opfer ;-).

Giri – Kasimdzhanov remis
Beide Spieler zeigen einen gewissen Sinn für Humor, denn sage und schreibe 48 Züge lang wird kein Bauer geschlagen! Nachfolgend ist Anish Giri stets um den vollen Punkt bemüht, hat aber nie wirklich eine reelle Gewinnchance – Remis nach 78 Zügen.

Adams – Nakamura 1-0
Im Duell ‚Not gegen Elend‘ (um es einmal äußerst ‚uncharmant‘ auszudrücken), ist es an Michael Adams, seine Negativserie zu beenden. Nakamura hingegen wird fürchterlich ‚verprügelt‘ und kassiert seine vierte (!) Niederlage in Folge.

Grischuk – Gelfand 1-0
Jetzt hat es auch ‚Primus‘ Boris Gelfand erwischt – aber ganz schön deftig…

Mamedyarov – Dominguez 1-0
‚Sharky‘ Mamedyarov nutzt die ‚Gunst der Stunde‘ und setzt sich an die Spitze, dabei ringt er in einer scheinbar nicht zu gewinnenden Partie Leinier Dominguez nieder.

Ivanchuk – Topalov 0-1
Eigentlich schlägt sich hier Vassily Ivanchuk mehr selbst, als dass Veselin Topalov gewinnt…

Tag 323 – London (VI)


So – heute also anders herum – da in Sao Paulo ein Ruhetag eingelegt wurde, volle Konzentration auf die sechste Runde beim FIDE Grand Prix in London.

Die Protagonisten zeigen sich gut erholt und in Kampfeslaune – drei entschiedene Partien, das ist neuer Rekord! 😉

6.Runde:

Leko – Giri remis
Eigentlich fängt die Begegnung, wegen der ‚heterogenen Rochaden‘, ja recht spannend an – doch die ‚Kurve‘ flacht schnell wieder ab… – und nach dem Leko den gegnerischen Freibauern, Giri’s einzigen Trumpf, zuverlässig blockiert hat, reicht man sich friedlich die Hände.

Gelfand – Ivanchuk remis
Ungewöhnlich auf so hohem Niveau, denn bereits mit dem 7. Zug von Gelfand, einem interessanten Bauernopfer, begeben sich die Kontrahenten aufs ‚Neuland‘. Das erfordert eine Menge Energie und Zeit, die bereits nach 25 Zügen verbraucht ist – somit Remis durch Stellungswiederholung.

Grischuk – Adams remis
Etwas länger duellieren sich Grischuk und Adams. In einem zunächst ruhigen ‚Spanier‘ verschärft Adams plötzlich das Tempo, bringt ein Bauernopfer, erhält aber als Kompensation ein schönes Läuferpaar. Grischuks optisch ansehnlicher Freibauer wird stets sicher kontrolliert, so dass sich ‚alles‘ nach mehrfachen ‚Tauschaktionen‘ in ‚Wohlgefallen‘ auflöst.

Kasimdzhanov – Mamedyarov 0-1
Irgendwie ein ‚Spiel auf ein Tor‘ – nun man siehe selbst…

Nakamura – Wang 0-1
Ein ungewohnt passiv agierender Hikaru Nakamura, der nie einen rechten Zugang zu seiner Stellung zu bekommen scheint…

Topalov – Dominguez 1-0
‚Er‘ kann’s also doch noch! 😉
Mit einer ausgezeichneten Endspielleistung meldet sich Veselin Topalov eindrucksvoll zurück.

Tag 321 – Von London (V) nach Sao Paulo (II)

Weiter geht’s mit dem’Tandem der Superturniere‘ – zunächst wieder nach London und zur fünften Runde des FIDE Grand Prix – wobei der heutige Ruhetag  deutlich seine Schatten vorauswirft, denn die Partien enden allesamt remis. 😉

5.Runde:

Adams – Giri remis
Hm, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, ob hier nicht ‚Zwei‘ einen verlängerten ‚Ruhetag‘ einlegen möchten 😉  – Kahlschlag bis zum ‚unausweichlichen‘ Remisschluß.

Mamedyarov – Gelfand remis
Tja, die Kontrahenten scheinen den ‚Vorgenannten‘ nacheifern zu wollen – die 30 Züge werden soeben noch mit Material auf dem Brett erreicht und friedlich mit dem ‚Pausentee begossen‘. Ok, wenigstens ’streuen‘ sie zur ‚allgemeinen Belustigung‘ ein kleines, taktisches Intermezzo ein.  😉

Wang – Kasimdzhanov remis
Sorry, wenn ich mich wiederhole, denn auch hier wird ‚radikal abgeholzt‘ und die Partie endet in einem ‚toten‘ Damenendspiel.

Ivanchuk – Grischuk remis
Es kommt nur kurzfristig so etwas wie Spannung auf, als Grischuk ein Qualitätsopfer anbietet – dies schlägt Ivanchuk aus und forciert eine Stellungswiederholung.

Topalov – Leko remis
Deutlich kämpferischer präsentiert sich Veselin Topalov, der mit einem Opferangriff Peter Leko zu Leibe rückt. Doch Leko bestätigt einmal mehr seinen Ruf als Verteidigungskünstler (was las ich da zutreffend im Chat: Leko – ‚The Equalizer‘ 😉 ) und wehrt den Angriff ab. Anschließend muss sich Topalov mit einer Qualität weniger noch mächtig ’strecken‘, um das Remis zu sichern.

Dominguez – Nakamura remis
Eine ‚lange Sitzung‘ legen Dominguez und Nakamura ein, wobei Letzterer stets am Rande des Abgrundes wandelt, da er unvorsichtigerweise seinen Läufer einsperrt und somit praktisch 40 Züge lang mit einer Figur weniger spielt. Doch trotz aller Mühen, gelingt es Dominguez nicht diesen Umstand auszunutzen und willigt letztlich ins Remis ein.

Hier also der Zwischenstand nach 5 Runden:

 

Und nun zur zweiten Runde des Grand Slam von Sao Paulo und Bilbao.

 

2.Runde:

Anand – Aronian remis
Ein ‚blutleeres‘ Remis, das wohl dem großen, gegenseitigen Respekt geschuldet ist.

Vallejo – Carlsen 0-1
Das ist Magnus Carlsen! So manch einen hätte die deprimierende Vorrundenniederlage ‚gebrochen‘, nicht so aber Magnus Carlsen. Mit seinem unerschütterlichen Selbstvertrauen erringt er einen ‚leichtfüßigen‘ Schwarzsieg.

Karjakin – Caruana 0-1
Dahingegen ist Sergei Karjakin nach seinem gestrigen vernichtenden Verlust deutlich angeschlagen, bekommt auch gegen Fabiano Caruana kein Bein auf den Boden und kassiert seine zweite Niederlage. Aber man kann es auch anders ausdrücken – Caruana brennt ein regelrechtes ‚Feuerwerk‘ ab – also, zurücklehnen und genießen! 🙂

Tag 88 – Hip Holland Hip – Wijk aan Zee (VII)

An der Tabellenspitze bleibt es spannend, da Magnus Carlsen mit seinem Sieg über Boris Gelfand wieder mit Levon Aronian gleichzieht.

 

 

7.Runde:

Gruppe A

Neben dem Sieg von Magnus Carlsen, kann sich noch Gata Kamsky gegen den bis dato glücklosen David Navara durchsetzen. Eine vorzügliche Endspielleistung liefert Sergey Karjakin ab. In dem schwierigen Endspiel Turm und Bauer gegen Läufer und Bauer ringt er nach fast 100 Zügen Veselin Topalov nieder.

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